E-Paper - 23. Juni 2016
Oberthurgauer Nachrichten
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Was war Ihr Traumberuf als Kind?

Einen klaren Berufswunsch hatte ich nie. Aber es war mir immer wichtig, meinen eigenen Weg zu finden. Da ich es schon als Kind liebte, mit meinen Händen Dinge zu erschaffen und meine Kreativität auszuleben hat sich meine Entwicklung im gestalterischen Bereich abgezeichnet.

Welche drei Stichworte kennzeichnen Ihren Führungsstil?

Empathisch, lösungsorientiert und unkompliziert.

Was ist der Vorteil des Standorts Oberaach? Was muss verbessert werden?

Für mich ist Oberaach ein ideales Basislager. Von hier aus erreiche ich die ganze Ostschweiz und habe dennoch die Möglichkeit, mich in meinem Büro zurückzuziehen und dort die nötige Ruhe für die Kreativität meiner Arbeit zu finden. Ich geniesse die ländliche Idylle, da fühle ich mich wohl und kann mich entfalten.

Was freut resp. ärgert Sie im Beruf am meisten?

Es ist immer wieder eine Freude zu sehen, wie positiv die Erfahrung für meine Kunden ist, wenn sie sich Neuem gegenüber öffnen. Ihre Dankbarkeit zu spüren, wenn sie mit dem Ergebnis zufrieden sind, motiviert mich jedes Mal, mein Bestes zu geben.

Wie fördert Ihre Firma die Vereinbarkeit von Familie und Beruf?

Ich lege grossen Wert auf Flexibilität, Freiraum und aktive Förderung der Work-Life-Balance.

Werden Sie in den kommenden 12 Monaten eher Stellen generieren oder abbauen?

Da ich hauptsächlich alleine arbeite plane ich weder Stellen zu schaffen noch abzubauen. Aber ich kann mich immer auf mein tolles Team verlassen, wenn grössere Projekte anstehen und das wird auch in Zukunft so bleiben.

Welchen Fehler werden Sie nie vergessen?

Ich kann mich an keinen Speziellen erinnern. Fehler gehören für mich zum Leben dazu und bringen uns weiter. Ich glaube der grösste Fehler den man im Leben machen kann, ist, immer Angst zu haben, einen Fehler zu machen.

Wo resp. bei welchen Hobbys finden Sie den besten Ausgleich?

Am liebsten entspanne ich in der Natur, vorzugsweise am Wasser. Dort finde ich Ruhe und die Kraft um beruflich wieder Vollgas zu geben.

Wo fallen Ihnen die besten Ideen ein?

Die besten Ideen kommen mir spontan vor Ort oder ganz in Ruhe, wenn ich Zeit habe nachzudenken.

Was würden Sie anders machen, wenn Sie nochmals von vorne beginnen könnten?

Ich bereue die Vergangenheit nicht, sondern sehe diese als Teil meines Weges. Ich lebe und arbeite im Hier und Jetzt und würde mir nichts anderes wünschen.

Haben Sie einen Spitznamen im Betrieb?

Nein, nicht das ich es wüsste.

Welche Vision haben Sie für Ihr Unternehmen?

Mein Ziel ist es, die Menschen zu inspirieren, ihr Zuhause oder ihr Büro zu verschönern und sie bei der Neugestaltung oder Optimierung zu begleiten. Meine Kreativität, mein Einfühlungsvermögen und meine Lebensfreude haben mir bis jetzt immer geholfen, für jeden das Richtige zu finden. Ich möchte auch in Zukunft die Erwartungen meiner Kunden übertreffen.

Welchen Rat geben Sie Jungunternehmern mit auf den Weg?

Selbstständig ist ein Wort aus zwei Teilen. Es besteht aus dem Wort «Selbst» und «ständig». Wer also sein eigenes Unternehmen zum Erfolg führen und seine Vision umsetzen will, muss ständig selber dran bleiben.

Welchen Chef / Welche Chefin würden Sie gerne als nächstes in dieser Rubrik sehen?

Denise Kilchmann von «Fleurs du coeur» in Amriswil.

Oberthurgauer Nachrichten vom Donnerstag, 23. Juni 2016, Seite 3 (114 Views)

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