E-Paper - 07. Februar 2019
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Autofahren im Winter

Die Scheiben eisfrei bekommen

Alle Jahre wieder: Wenn beim Auto die Scheiben vereist sind, müssen sie frei gemacht werden. Das Ritual ist aber nicht jedermanns Sache.

Der gute alte Eiskratzer hat so seine Nachteile. Nicht nur, dass man bei eisiger Kälte mühsam an den Scheiben herum kratzen muss. In der Eisschicht befinden sich oft feine Staub- oder Sandpartikel. Wird Eis gekratzt, können diese Partikel die Autoscheiben beschädigen. Die durch Druck und Reibung entstehenden zahlreichen kleinen Kratzer können also langfristig ebenfalls die Sicht behindern. Am besten deckt man am Abend zuvor die Autoscheibe mit einer handelsüblichen Plane oder einem Karton ab. Aber keine Zeitung verwenden, diese kann auf der Scheibe festfrieren und ist dann extrem schwierig zu entfernen.

Ist die Eisschicht erst einmal auf dem Glas, kann man zum Beispiel mit Enteiser-Spray zuverlässig und schnell Ergebnisse erzielen. Die Mittel sind nicht besonders umweltfreundlich, greifen aber weder Gummidichtungen noch Lacke an. Nachteil: der beigefügte Alkohol, der vereiste Scheiben auftaut, verdampft ziemlich schnell und erzeugt dabei wieder Kälte. So kann das Restwasser auf der Scheibe sehr schnell gefrieren. Sind die Scheiben frei, sollte man bei Fahrtantritt auch die Klimaanlage einschalten. Sie verhindert bei feucht-kaltem Wetter den Beschlag auf den Scheiben.

Der kurze Einsatz der Klimaanlage zur Entfrostung kostet weniger Energie als langer Betrieb der Heckscheibenheizung oder des Gebläses.

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Oberthurgauer Nachrichten vom Donnerstag, 7. Februar 2019, Seite 17 (10 Views)

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